Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Vintage, Retro und Second Hand? Die drei Begriffe werden oft verwechselt: Vintage beschreibt originale Mode vergangener Jahrzehnte, Retro neu interpretierte und hergestellte Trends und Second Hand bereits getragene Kleidung.
VINTAGE
Als Vintage bezeichnet man Kleidung, die mindestens 20 Jahre alt ist. Typisch sind Oversized-Looks und kräftige Farben aus den 80ern, lässige Denim- und Sportswear-Styles aus den 90ern sowie der auffällige Y2K-Style der frühen 2000er mit Crop Tops, Baggy Jeans und auffälligen Accessoires. Vintage Fashion steht für Individualität und nachhaltige Mode mit besonderem Charakter. Vintage Kleidung muss dabei nicht unbedingt gebraucht sein, sondern kann auch aus sogenanntem Deadstock stammen – also ungetragener Ware aus vergangenen Kollektionen.
RETRO
Retro Mode verbindet den Stil vergangener Jahrzehnte mit modernen Einflüssen. Typisch sind auffällige Farben, Schnitte und klassische Muster aus den 70er-, 80er- oder 90er-Jahren. Sie steht für Nostalgie und einen zeitlosen Look. Im Gegensatz zu Vintage Kleidung ist Retro Mode neu produziert und keine Second Hand Mode. Dabei werden bekannte Designs vergangener Trends neu interpretiert und an heutige Mode angepasst.
SECOND HAND
Second-Hand-Mode bezeichnet bereits getragene Kleidung, die weiterverkauft oder weitergegeben wird. Sie verbindet individuellen Stil mit Nachhaltigkeit und bewusstem Konsum, da Ressourcen geschont und Kleidungsstücke länger genutzt werden. Oft findet man dort außergewöhnliche Kleidungsstücke, seltene Styles oder hochwertige Markenmode. Außerdem ist Second Hand Fashion oft günstiger als Neuware und bietet die Möglichkeit, hochwertige Kleidung zu fairen Preisen zu kaufen.